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Katzen als Therapeut

Die©Counselling_pixabay.com bekannteste Therapiekatze ist sicherlich Oscar. Der Kater ist einer von mehreren Therapiekatzen einer Einrichtung im US Bundesstaat Rhode Island. Hier werden Menschen mit schweren Erkrankungen im Endstadium behandelt und Oscar legt sich neben sie, wenn sie nur noch wenige Stunden zu leben haben. So soll er schon über 100 Todesfälle vorhergesagt haben.

Auch ohne solche außergewöhnlichen Fähigkeiten sind Katze gute Begleiter und Seelentröster. Das wissen mittlerweile nicht nur viele Seniorenheime, in denen Katzen gerade bei Demenz-Patienten die Lebensqualität enorm steigern. Katzen fördern die Aufmerksamkeit, regen zur Kommunikation und körperlichen Kontakt an und vertreiben die Einsamkeit. Ihr gleichmäßiges Schnurren soll zu einer Senkung des Blutdrucks führen und somit sogar das Herzinfarktrisiko senken. Außerdem wird beim Menschen durch das Schnurren Serotonin, das sogenannte Wohlfühlhormon, ausgeschüttet. Die freigesetzten Schwingungen durch das Schnurren, gerade wenn sie zwischen 20 und 30 Herz liegen, regen die Muskulatur an und können bei Knochenbrüchen die Regenerationsfähigkeit erhöhen.

Katzen sind wahre Künstler, wenn es darum geht, Ruhe und Gelassenheit auszustrahlen. Damit bauen Sie auch beim ihrem Menschen Stress ab und das schädliche Cortisol im Blut sinkt. Dabei ist die Zuwendung einer Katze immer ein besonderes Geschenk, denn Schnurren lässt sich nicht befehlen. Ihr unabhängiges, eigenständiges Wesen wird von Katzenliebhabern sehr geschätzt und dafür auch so manche sorgenvolle Nacht in Kauf genommen, wenn der Freigänger tagelang unterwegs ist. So hat sich in Deutschland die Katze zum beliebtesten Haustier hochgeschnurrt. Und wir sollten den kleinen Therapeuten auf Samtpfoten mit einer artgerechten Haltung und Fütterung danken. Wie viele gemeinsame Jahre wir mit ihnen verbringen dürfen, ist maßgeblich davon abhängig.

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