Kräuterlexikon Tiermedizin

Alant/Helenenkraut

Botanischer Name

Inula helenium

Indikationen / Anwendungsgebiete

  • Atemwege
  • Haut
  • Magen-Darm & Verdauung

Familie

Korbblütler (Asteraceae)

Verwendete Pflanzenteile

Wurzelstock

Vorkommen

Zentralasien, aus Anbau in Gärten

Erntezeit

Mindestens dreijährige Wurzelstöcke im Frühjahr oder Herbst

Wichtige Inhaltsstoffe

Sesquiterpene, (Alantcampher  = Helenin), Inulin

Anwendungsbereiche

  • Atemwege
  • Magen und Darmbereich
  • Haut

Anwendung in der Tiermedizin

Wird heute nicht mehr angewandt

Volkstümliche traditionelle Anwendung

  • Atemwege: Schleimlösend und auswurffördernd
  • Der Tee wirkt außerdem wurmaustreibend und fördert die Blutgerinnung
  • Darm: Bei Verdauungsstörungen und Darmschleimhautentzündungen
  • Äußerlich: Bei Wunden, Ekzemen und Geschwüren

Toxikologie

Allergische Reaktionen bei Empfindlichkeiten gegenüber Korbblütlern können auftreten.

Verwechslungen & Verfälschungen

Selten bei Wildsammlungen mit anderen gelbblühenden Korbblütler

Zubereitung

  • Tee
  • Pulver

Dosierung

  • Pferd  10 - 20 g (Tee der Pulver)
  • Hund 1 g (Tee)
  • Katze 0,5 g (Tee)

Zusätzliche Informationen

Das Helenenkraut war früher eine bedeutende Pflanze der Kräutergärten, und wurde sehr vielseitig für Mensch und Tier genutzt. Er wurde besonders im Süddeutschen Raum eingesetzt, hier findet man gelegentlich noch verwilderte Bestände.