Kräuterlexikon Tiermedizin

Birke

Botanischer Name

Betula pendula und Betula pubescens

Indikationen / Anwendungsgebiete

  • Haut
  • Niere & Blase

Familie

Birkengewächse

Verwendete Pflanzenteile

Blätter, Rinde, Saft

Vorkommen

Die Birke ist ein Pionierbaum, als einziger Laubbaum geht sie nahe an den Polarkreis.

Erntezeit

Birkensaft Ende März, wenn die Säfte steigen bis zum Blattaustrieb Anfang Mai. Junge Blätter, sechs bis acht Wochen alt, haben den höchsten Wirkstoffgehalt.

Wichtige Inhaltsstoffe

Flavonoide (Hyperosid), ätherische Öle, Saponine, Gerbstoffe

Anwendungsbereiche

  • Urogenitaltrakt
  • Haut

Anwendung in der Tiermedizin

  • Zur Durchspülungstherapie der ableitenden Harnwege
  • vorbeugend gegen Nierengrieß
  • bei rheumatischen Beschwerden

Volkstümliche traditionelle Anwendung

  • Birkensaft als Haarwasser und in Frühjahrskuren
  • Birkenrinde wie Birkenblätter und zur Erhöhung des Lichtschutzfaktors der Haut
  • Zur Ausleitung in Teemischungen

Zubereitung

  • Tee aus Blättern oder Rinden
  • Rindenpulver oder Blätter getrocknet als Futterzusatz

Dosierung

  • Pferd 30 g
  • Hund 1 - 5 g
  • Katze 1 g

Zusätzliche Informationen

Birkenblätter können Ödeme (Wassereinlagerungen) nicht austreiben!

Birkenblättertee eignet sich hervorragend auch äußerlich zur Spülung wundgescheuerter Stellen.