Kräuterlexikon Tiermedizin

Ringelblume

Botanischer Name

Calendula officinalis

Indikationen / Anwendungsgebiete

  • Haut
  • Immunsystem

Familie

Korbblütler (Asteraceae)

Verwendete Pflanzenteile

Blüten mit Kelch, Blütenblätter

Vorkommen

Mittelmeerraum, aus Garten- und Feldkulturen

Erntezeit

Juni bis August

Wichtige Inhaltsstoffe

Saponine, ätherische Öle, Flavonoide

Anwendungsbereiche

  • Haut
  • Schleimhäute
  • Immunsystem

Anwendung in der Tiermedizin

  • Wundheilung
  • Hautpflege

Volkstümliche traditionelle Anwendung

Innerlich:

  • Entzündungen der Schleimhäute in Maul, Rachen, Magen, Darm, bei Darmbeschwerden, Kolik,  immunstimulierend
  • antiparasitär gegen Einzeller,  besonders Trichomonaden

Äußerlich:

  • Mauke, Strahlfäule, Hautpilzen, Ekzeme und Wunden

Zubereitung

  • Tee
  • Salbe
  • Öl-Auszug (Mazerat)

Dosierung

Dosierungsempfehlung differieren sehr stark.
Blüte mit Kelch als Tee oder zum Verfüttern.

  • Pferd 10 - 20g
  • Hund 0,5 - 2g
  • Katze 0,5 - 1 g

Zusätzliche Informationen

Ringelblumensalben haben neben ihrer wundheilenden auch eine fungizide (pilzhemmende) Wirkung.