Kräuterlexikon Tiermedizin

Weißdorn

Botanischer Name

Crataegus monogyna, Crataegus lavigata

Indikationen / Anwendungsgebiete

  • Ausleitung
  • Durchblutung

Familie

Rosengewächse (Rosaceae)

Verwendete Pflanzenteile

Blätter, Blüten und Früchte. Die Nutzung der Früchte - ihnen fehlen die Flavonoide - wird zum Teil abgelehnt

Vorkommen

Lichte Wälder, Waldränder und Hecken in ganz Europa

Erntezeit

  • Blüten / Blätter: Mai und Juni
  • Früchte: August und September

Wichtige Inhaltsstoffe

Flavonoide, oligomere Proantocyanidine (OPC)

Anwendungsbereiche

Stärkung und Stabilisierung von Herz und Kreislauf

Anwendung in der Tiermedizin

  • Kräftigung der Herz- Kreislauffunktion
  • nervöse Herzbeschwerden
  • Herzinsuffizienz

Volkstümliche traditionelle Anwendung

Stärkung und Kräftigung der Herz- Kreislauffunktion, als Herztonikum und Beruhigungsmittel. Weißdorn vitalisiert ältere Tiere, durch die bessere Durchblutung arbeiten auch die Ausleitungsorgane Leber und Niere besser.

Verwechslungen & Verfälschungen

Selten mit Blüten anderer Weißdornarten

Zubereitung

  • Tee aus Blüten und Blättern
  • Presssaft aus Blätter, Blüten und Früchten

Dosierung

  • Pferd  10 - 15 g  oder 20 - 30 ml Presssaft
  • Hund  0,5 – 1 g  oder 2 Tl bis 2 EL Presssaft
  • Katze  0,5 g oder  1 TL Presssaft

Zusätzliche Informationen

Asiatische und nordamerikanische Weißdornarten werden in der TCM und von den Indianern genutzt. Der Weißdorn ist in Europa ein alter Schutzstrauch der als Hag, oder Hagedorn schützende Hecken um Hof und Acker bildete und Menschen und Weidetiere schützte.