Kräuterlexikon Tiermedizin

Arnika

Botanischer Name

Arnika montana

Indikationen / Anwendungsgebiete

  • Bewegungsapparat
  • Haut

Familie

Korbblütler (Asteraceae)

Verwendete Pflanzenteile

Blüten

Vorkommen

Mittel- und Hochgebirge zwischen 600 und 2.800 m

Erntezeit

Absolut geschützt!
Aus Kultur: Blüten im Juni

Wichtige Inhaltsstoffe

Sesquiterpene, Flavone und Flavonole, ätherische Öle, Carotinoide, Phenolcarbonsäuren

Anwendungsbereiche

  • Haut und Fell
  • Bewegungsapparat

Anwendung in der Tiermedizin

Zerrungen, Verstauchungen, Prellungen

Volkstümliche traditionelle Anwendung

Gelenkbeschwerden, Verstauchungen, Schwellungen, Ekzeme

Toxikologie

Bei unverdünnter Anwendung oder längerem Einsatz kann es zu allergischen Hautreaktionen kommen

Verwechslungen & Verfälschungen

Die Amerikanische Arnika hat nicht die Wirkung und gilt als Verfälschung.

Zubereitung

  • Tee (zur äußerlichen Anwendung)
  • Tinktur
  • Salbe zum Einreiben

Dosierung

Bei äußerlicher Anwendung der Tinktur: Verdünnung der alkoholischen Tinktur um das fünffache mit Wasser für Einreibungen und Umschläge.

Bei Hunden unter 5 kg und bei Katzen die Tinktur 1:10 verdünnen.