Kräuterlexikon Tiermedizin

Schafgarbe

Botanischer Name

Achhillea millefolium

Indikationen / Anwendungsgebiete

  • geschlechtsspezifisch (w)
  • Magen-Darm & Verdauung
  • Niere & Blase

Familie

Korbblütler (Asteraceae)

Verwendete Pflanzenteile

Blühendes Kraut mit Stängel

Vorkommen

Europa - inzwischen weltweit eingebürgert Wiesen, Wegränder

Erntezeit

Juli bis September

Wichtige Inhaltsstoffe

Ätherische Öle, Sesquiterpenlactone, Flavonoide

Anwendungsbereiche

  • Verdauung
  • Urogenitalbereich

Anwendung in der Tiermedizin

Bei Fressunlust und Verdauungsstörungen

Volkstümliche traditionelle Anwendung

  • Magen-Darm-Erkrankungen
  • Fressunlust
  • Leber- und Gallenanregung
  • Krämpfe und Koliken
  • Fruchtbarkeitsprobleme
  • wirkt Blutstillend und wundheilend

Verwechslungen & Verfälschungen

Mit Doldengewächsen, wie Girsch oder Wiesenkerbel, wegen der Trugdolde ( Doldenrispe) eigentlich leicht zu unterscheiden

Zubereitung

Als Futterzusatz, das ganze Kraut, geschnitten oder als Pulver, als Tee oder Frischpflanzen-Presssaft

Dosierung

  • Pferd 10 – 25 g
  • Hund 0,5 – 1 g
  • Katze 0,2 – 0,5 g

Zusätzliche Informationen

Schafgarbe verbessert die Durchblutung der inneren Organe. Sie wirkt dadurch auch auf den Geschlechtsapparat und wird vor dem Anpaaren aber auch in der Geburtsvorbereitung eingesetzt.

Pferde meiden sie auf der Weide, getrocknet wird sie gut akzeptiert