Es ist weniger der Geschmack als die Konsistenz des Futters, die deine Katze skeptisch werden lässt. Rühre die Pulver mit Dingen an, die deine Katze schon kennt und gerne mag, beispielweise Joghurt, Thunfischsaft oder Schleckpasten.
Fragen zu deiner Katze
Wir empfehlen dir eine Ausleitung mit der Kombination von Heparmarin mit Nephron und EnteroKlin.
In unserem Ausleitungs-Paket Katze findest du alle benötigten Produkte und eine Anleitung.
Zur Darmregulierung füttere deiner Katze Intestin, bei länger anhaltenden Darmproblemen gebe EnteroKlin. Um akute Durchfälle zu stoppen, nehme Garon forte aus dem Hundeprogramm.
Wir sollten die Grundversorgung deiner Katze durchsprechen. Meide unbedingt Stärke im Futter und füttere auch kein Trockenfutter, hier ist die Stärke nicht deklariert. Zur Regulierung der Bauchspeicheldrüse empfehlen wir Pankreatin P (aus dem Hundeprogramm), es wird unter das Futter gemischt und sorgt dafür, dass deine Katze ihr Futter wieder richtig verwerten kann.
Kombiniere dazu Nephron, die Nierenkräuter für die Katze, damit helfen wir zusätzlich, den Blutzuckerspiegel zu regulieren.
Löwenzahnsaft wirkt sanft anregend auf die inneren Organe, u.a. auch auf die Bauchspeicheldrüse.
Kolsal Vital Kapseln und Kolsal-Kolostrum helfen Ihrer Katze, mit dem Ausstellungsstress und dem Infektionsdruck besser fertig zu werden. Katzen präsentieren sich damit sehr gelassen. Vorbeugend gegen Durchfall geben Sie Intestin.
Gebe deiner Katze regelmäßig Intestin. Falls deine Katze es nicht im Futter mag, streue eine Prise ins Fell, so dass sie es beim Putzen gut aufnimmt. Oft hilft es auch neue Produkte langsam einzuschleichen. Füttere regelmäßig Kokosraspeln, diese reinigen den Darm und helfen, Würmer auszutreiben.
Versorge deine Katze mit Kolsal-Kolostrum, den solltest du auch deinen Kitten in die Aufzuchtmilch geben. Versorge außerdem deine Katze mit ausreichend tierischen Fetten, z.B. Rinderfett, Schmalz oder Fiskur.
PerNaturam Löwenzahnsaft regt die Milchbildung an.
Katzen können Fette und besonders tierische Fette gut verwerten. Gebe zum Futter Rinderfett, Schmalz oder Fiskur, ein Fisch-Feinfett. Ergänze außerdem Lachsöl. Es enthält einen hohen Anteil an essentiellen Omega 3-Fettsäuren.
Zuerst sollten wir über die Ernährung sprechen, möglicherweise müssen einige Futterkomponenten weggelassen werden. Aber auch optimal ernährte Katzen, auch gebarfte, können zur Zahnsteinbildung neigen. Hier empfehlen wir Dentovin. Es wird täglich über das Futter gegeben. Die Maulflora wird dadurch verändert, vorhandene Beläge werden abgelöst und die Neubildung wird verhindert.
Bei Zahnfleischentzündungen kombinieren wir dazu PerNaturam Hagebuttenpulver aus dem Hundesortiment.
Alle wichtigen Produkte findest du in unserem Grund-Ergänzungs-Paket: Katlement zur Ergänzung des Fleischs mit Mineralien und Vitalstoffen; Katzengarten liefert Ballaststoffe und eine Vielfalt sekundärer Pflanzenstoffe; und Lachsöl zur Versorgung mit Omega3 Fettsäuren. Wenn du deiner Katze keine Knochen fütterst, benötigst du auch Lithothamnium Algenkalk, um die Versorgung mit Calcium zu gewährleisten.
Sorge dafür, dass deine Katze ausreichend trinkt. Gebe ihr Nephron Nierenkräuter in das Futter. Nephron erhöht die Harnmenge und reduziert die Kristallbildung in der Blase. Überprüfe die Fütterung. Ein Trockenfutter wirkt sich immer negativ auf den Flüssigkeitshaushalt deiner Katze aus. Zudem fördert es die Bildung von Struvitsteinen, da der pH-Wert des Urins zu basisch ist. Wechsel spätestens jetzt unbedingt auf Nassfutter mit hohem Fleischanteil oder Fleischfütterung. Säuere den Harn bei Bedarf auch an, z.B. mit Hagebuttenpulver.
Trockenfutter hat für die Katze gleich mehrere Nachteile.
Der hohe Stärkeanteil (je nach Sorte zwischen 25 und 50%!) kann von Katzen nicht verwertet werden, was zu Folgeerkrankungen wie Pankreasinsuffizienz oder Diabetes führen kann. Auch der hohe Bedarf der Katze (als reiner Carnivore, also Fleischfresser) an hochwertigem Protein in Form von Muskelfleisch kann durch dieses Art der Fütterung nicht erfüllt werden.
Trockenfutter enthält nicht ausreichend Feuchtigkeit, höchstens 12 %. Fleisch oder Dosenfutter dagegen etwa 70 %. Unsere Hauskatzen stammen von der nahöstlichen Falbkatze Felis silvestris lybica ab, sie sind also ehemalige Wüstenbewohner. Als solche sind sie es gewohnt, ihren Wasserbedarf über die Nahrung zu decken. Eine mittelgroße Katze müsste bei Trockenfutter ein ganzes Wasserglas an Flüssigkeit zusätzlich aufnehmen, also ca. 200 ml. Das schaffen sie nicht. Nierenprobleme sind eine häufige Folge, vor allem langfristig. Zudem sorgt Trockenfutter für den falschen pH-Wert im Urin und fördert dadurch die Bildung von Struvitsteinen.
Auch den Zähnen der Katze schadet das Trockenfutter. Die enthaltene Stärke legt sich am Zahnfleischrand ab und dient kariesbildenden Bakterien als Nahrung. Zahnstein und Schmelzdefekte am Zahnhals können die Folge sein. Das Scherengebiss der Katze kann Mahlbewegungen nicht ausführen – das Trockenfutter wird also maximal 1x zerbissen oder komplett untergeschluckt.
Katzen sind Carnivore, also reine Fleischfresser mit einem hohen Bedarf an tierischem Protein und Fett. In der natürlichen Katzenernährung durch Mäuse ist Stärke nur in sehr geringen Mengen (ca. 3–8 %) enthalten, hauptsächlich im Mageninhalt der Maus. Ein hoher Stärkeanteil kann von Katzen naturgemäß nicht verwertet werden und belastet den gesamten Verdauungstrakt. Mögliche Folgeerkrankungen wie Pankreasinsuffizienz oder Diabetes sind leider keine Seltenheit.
Stärke legt sich außerdem am Zahnfleischrand ab und dient kariesbildenden Bakterien als Nahrung. Zahnstein und Schmelzdefekte am Zahnhals können die Folge sein.
Pflanzliche Fasern dienen als Ballaststoff, sie helfen, den Nahrungsbrei im Darm besser zu transportieren und sie fördern die Darmflora.
Kräuter enthalten eine große Anzahl Vitalstoffe und sekundäre Pflanzenstoffe. Die aktivieren den Stoffwechsel und unterstützen das Immunsystem.
Kräuter können den Katzen unter das Nassfutter oder Fleisch gemischt werden. Werden trockene Kräuter im Futter gar nicht akzeptiert, können wir den Katzen Tee kochen, z. B. Kräutertee mit Hühnerbeinen; wir können auch Kräuteröle oder Säfte und Flüssigauszüge in das Futter geben.
Der Magen einer Katze ist leer gerade einmal 2 Zentimeter groß, und ist somit nur an kleine Mengen angepasst. In freier Wildbahn würde sie rund ein Dutzend Mäuse pro Tag fressen. Daran orientiert, bedeutet das: möglichst mehrere kleine – im Idealfall nur mausgroße – Rationen über den Tag verteilt füttern.
- 1 Fleischdose oder 120-150 g Fleisch pro Tag
- bei magerem Fleisch und auch bei geringem Fettanteil in der Dose ca. 10g tierisches Fett dazu geben (Schmalz, Rinderfett, Fiskur…)
- Katzengarten oder ca. 1 Teelöffel geraspelte Möhre oder Zucchini
- Katlement (ein Messlöffel pro Tag = ca. 2 g)
- 10g Leber (bei Fleischfütterung)
- ca. 0,8g Algenkalk, wenn kein Knochenanteil in der Fleischration enthalten ist
- ein paar Tropfen Lachsöl (es ist im Kühlschrank ca. 2 Monate haltbar, das Lachsöl gibt es bereits in 50ml Flaschen)
Katzen benötigen grundsätzlich Taurin, ca. 80-40 mg pro Kilo Körpergewicht. Wertvolle Quellen für natürliches Taurin sind Herz (besonders von Lamm und Huhn) und rotes Muskelfleisch. Am meisten Taurin ist in freilebenden Mäusen. Auch frisches Blut zählt mit zu den besten natürlichen Taurinquellen. In unseren Fleischdosen für Katzen ist ausreichend Taurin zugesetzt
Unsere Hauskatzen stammen nicht von der europäischen Wildkatze ab, sondern von Felis silvestris lybica , einer Wüstenkatzenart und sind es deswegen gewohnt ihren Wasserbedarf über die Nahrung zu decken. Sie trinken sehr wenig, weshalb Trockenfutter nicht geeignet ist.
Der Wasserbedarf liegt bei ca. 40 ml pro Kilo Körpergewicht, eine 4 Kilo Katze benötigt also 160 ml Wasser. Unseren Fleischdosen sind ca. 30 % Brühe zugesetzt und enthalten dadurch ca. 80 % Feuchtigkeit.
Wenn eine Katze 200 g Nassfutter frisst, nimmt sie ca. 160 ml Wasser auf und ihr Bedarf ist damit gedeckt. Trotzdem sollte der Katze immer frisches Wasser zur Verfügung stehen. Bieten Sie das Wasser unbedingt an einem anderen Platz als das Futter an. Es ist für die Katze unnatürlich, direkt neben ihrer „Beute“ zu trinken.
Katlement ist eine mineralstoffreiche Mischung, für die wir ausschließlich natürliche Zusätze verwendet haben. Es sind keinerlei synthetisch hergestellte Vitamine zugesetzt. Es reicht nicht zur alleinigen Versorgung mit Taurin.
Wichtig ist es neben wertvollem Muskelfleisch auch einen Anteil an Innereien zu füttern, wobei Leber nicht mehr als 10 % betragen sollte.
Wenn keine Knochen gefüttert werden, sollte der Ration als Calciumquelle noch etwas Algenkalk dazu gegeben werden. Neben der sehr guten Bioverfügbarkeit hat Algenkalk auch ein hohes Phosphorbindungsvermögen und entlastet damit die Nieren.
Im Fellwechsel oder bei Langhaarkatzen ist der Zinkbedarf erhöht. Hier kann es sinnvoll sein 1/4 Tablette der „Silky Tabs" pro Tag aus dem Hundesortiment zu geben.
Der Fettanteil bei den Beutetieren ist vor allem unter der Haut. Deswegen ist bei den meisten Fleischquellen der Fettanteil zu gering. Fett jedoch wichtig für die Energiegewinnung, und auch für die Sättigung. Würde man nur die Fleischmenge erhöhen, wenn eine Katze zu dünn ist, oder von der richtig berechneten Menge nicht satt wird, würde der hohe Eiweiß- und auch Phosphorgehalt langfristig möglicherweise die Nieren belasten. Hier bieten sich tierische Fette, wie Rinderfett, Schmalz oder Fiskur als granuliertes, geruchsarmes Fischfeinfett als hochwertige Kalorienergänzung an.
Unsere Masttiere enthalten, anders als Mäuse oder Vögel, mehr gesundheitsschädigende Omega-6-Fettsäuren. Ein Überschuss davon kann entzündungsfördernd sein. Das Öl dient nicht der Erhöhung des Fettanteils, sondern der Versorgung mit hochwertigen Omega-3-Fettsäuren, quasi als Ausgleich und Gegenspieler der Omega-6-Fettsäuren. Lachs-Öl enthält sehr viel Omega 3-Fettsäuren, welche zellschützende, entzündungshemmende und regenerierende Wirkung haben. Daher sollte es zu der Ration immer ergänzt werden. Als Anhaltspunkt für die Dosierung kann man sich an 1 ml Lachsöl je 100g Futtermenge orientieren.